my music

Jahrzehnte lang sang die Jazz-Sängerin Friederike Brueck das American Fake Book rauf und runter, tingelte wie viele i h r e r K o l l e g i n n e n ,zwischen Pop, Musical und Soul, scattete am Drumset trommelnd in zahlreichen Live-Shows mit vielen gestandenen Jazzmusikern. Mit diesem Album zeigt sie sich miteigenen Texten und Kompositionen in zwei Sprachen jenseits ihrer Muttersprache: Englischund Französisch. Dies ist nur der sanfte, verträumte Teil ihres gefühlvollen undsprühenden Wesens, denn in diesen Songs geht es, wie der Album-Titel vermuten lässt umL i e b e , Träume und Romantik, um Verrücktes und Naives. Und für diese CD legt sie sich dann auch den Künstlernamen zu, der ihre Musik verkörpert. Frédié singt verspielt,sanft, kokett, l e i c h t herausfordernd, mit unendlichem Atem, so dass manches Mal die Zeit stehen zu bleiben scheint. Zugleich spürt man ihr Geschick zu swingen.

Ein wenig Improvisation der besonderen Art lässt sie sich auch hier nicht nehmen. Die Band, die ihre eigenen markanten Stil zwischen Mainstream-Jazz und Pop brilliant umsetzt, hat einen gemeinsamen Nenner aus Humor, musikalischen Geschmack, Ruhe und Weniger-ist-mehr. TimoTietz gleitet perlend über die Tasten. Stephan Dolgener garniert mit warmen Gitarrenklängen, Andreas Brzezinski bringt das swingende Herz mit seinem Kontrabass in Bewegung und Uli Schneider trommelt dezent in verschiedenster Stilrichtung. Man mag sich manchmal an Nat King

Coles Quintett Besetzung erinnert fühlen. Der eine oder andere Ohrwurm des Albums mag sich einnistend vielleicht wie ein Mantra die eine oder andere Liebe ins Leben ziehen

Weitere Titel folgen....